Department für Geographie
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HS Mobile Alltagspraktiken in der Stadt SoSe1018

12.12.2017  Marquardt, E.

Die heutigen Gesellschaften sind durch einen hohen Grad von Mobilität und Migration in nationaler und internationaler Dimension geprägt. Mobilere Lebensvorstellungen sowie erhöhte Anforderungen zur Flexibilität im Arbeitsleben sind keine Ausnahme mehr. Migration, Verkehr, Multilokalität und Pendeln, Umzüge innerhalb von Städten, soziale Ungleichheiten und demographische Veränderungen sind Herausforderungen eines insgesamt mobiler werdenden Lebens, die die Entwicklung in den Städten beeinflussen. Auf erhöhte Reisetätigkeiten und Multilokalität müssen Städte mit der Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur reagieren. Es gibt Bedarf nach neuen Wohnformen, guter Anbindung an Nah- und Fernverkehr sowie flexiblen Arbeitsplätzen und Vernetzungsmöglichkeiten. Außerdem verstärkt sich der Wettbewerb zwischen Städten und Regionen, deren Attraktivität auch daran gemessen werden wird, wie sie mit den genannten Herausforderungen umgehen.
Im Seminar wollen wir uns mit verschiedenen mobilen Alltagspraktiken beschäftigen. Dazu gehören Migration zwischen und innerhalb von Städten, multilokale Lebensformen, Pendeln, Mobilität im Arbeitsleben und Freizeitmobilität und deren Auswirkungen auf das urbane Leben. Wir werden aber auch Transiträume und –wege in den Blick nehmen und uns mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Mobilität auseinandersetzen, z.B. in Bezug auf Familie und Genderunterschiede.