Department für Geographie
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Internationale Auslandsaufenthalte junger Menschen - eine angebots- und nachfrageseitige Analyse

Fachgebiet: Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung

Gefördert durch: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Projektleitung: Schmude, J.; Namberger, P.

Projektwissenschaftler: Bauer, M.

Laufzeit: 04/2013 - 03/2015

 

In Deutschland haben internationale Freiwilligendienste wie beispielsweise „weltwärts“, der „Internationale Jugendfreiwilligendienst“ oder „kulturweit“ an Bedeutung gewonnen. Durch den Wegfall der Wehrpflicht sowie des Ersatzdienstes, aber auch durch die verkürzte Schulzeit durch die Einführung des achtjährigen Gymnasiums sind immer mehr junge Menschen daran interessiert, für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu gehen. Neben den internationalen Freiwilligendiensten bestehen dafür zahlreiche weitere Möglichkeiten: „Work and Travel“, Au Pair-Aufenthalte, Auslandspraktika, Sprachschulen, um nur wenige zu nennen. Der deutsche Anbietermarkt für internationale Auslandsaufenthalte junger Menschen ist dabei kaum zu überblicken.

Das vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben geförderte Projekt „Internationale Auslandsaufenthalte junger Menschen – eine angebots- und nachfrageseitige Analyse“ zielt zunächst darauf ab, einen Überblick über die verschiedenen Anbieter auf dem deutschen Markt für Auslandsaufenthalte Jugendlicher zu gewinnen und Unterschiede, bspw. bezüglich der Vorbereitung und Begleitung der Jugendlichen, herauszuarbeiten. Darüber hinaus werden auf Nachfrageseite Merkmale identifiziert, die einen Einfluss auf die subjektive Wahrnehmung der individuellen Situation der Jugendlichen aufweisen. Fokussiert werden dabei Aspekte der interkulturellen Kompetenz (Stichwort: Kulturschock) und die Wahrnehmung sicherheitsrelevanter Gesichtspunkte. Aus der Zusammenführung der Ergebnisse der beiden Teilstudien werden Qualitätskriterien für den Markt der internationalen Auslandsaufenthalte junger Menschen identifiziert und operationalisiert.