Department für Geographie
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Governance urbaner Konflikte. Zivilgesellschaftlicher Protest als Ausdruck raumbezogener Identität.


Fachgebiet: Sozialgeographie, Stadtgeographie
Gefördert durch: Baden-Württemberg Stiftung GmbH

Projektleitung: Mössner, S.
Projektwissenschaftler: Mössner, S. , Gomes de Matos, C.

Laufzeit: 05/2012 - 09/2015

Das Projekt „Governance urbaner Konflikte“ setzt sich theoretisch mit den Begriffen Konflikt und Protest auseinander und untersucht und vergleicht empirisch anhand von Fallstudien in Barcelona, Frankfurt und Turin die Entstehung aktueller Protestbewegungen im Kontext einer stadtplanerischen Überformung innerstädtischer Quartiere. Anknüpfend an eine geographische Konfliktforschung ist es das Ziel dieses Forschungsvorhabens, die Entstehung und den Verlauf von aktuellen urbanen Konflikten zu verstehen, die mit den Ansätzen aus den 1970er und 1980er Jahren nicht mehr hinreichend erklärbar sind. Gewandelte Vorstellungen und Konstellationen urbaner Steuerung (Governance) sowie die Ausbildung einer im Vergleich zu früheren Protestbewegungen anders gearteten raumbezogenen Identität stellen sich heute als Herausforderung und neue Chance für die Formierung zivilgesellschaftlichen Widerstands dar.


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