Department für Geographie
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Zur Entgrenzung von Arbeiten und Leben – ein Beitrag der geographischen Arbeitsforschung am Beispiel der raumzeitlichen Alltagspraktiken von selbstständigen Internet-Dienstleistern in München (Dissertationsprojekt)


Fachgebiet: Geographie des Wissens

Projektleitung: von Streit, A.

Laufzeit: 01/2003 - 04/2008

Der sozio-ökonomische Wandel äußert sich auch in veränderten Zeit- und Raumstrukturen in der Arbeitswelt. Die zunehmende zeitliche und räumliche Flexibilisierung der Erwerbsarbeit wird in der soziologischen Debatte unter dem Stichwort der Entgrenzung von Arbeit diskutiert. Bemerkenswert an den Veränderungen ist aus geographischer Sicht, dass sich nach langer Zeit der Trennung von Erwerbsarbeit und Privatleben - in zeitlicher und räumlicher Hinsicht – diese beiden Bereiche wieder vermehrt vermischen. So ist Erwerbsarbeit vor allem durch neue Technologien immer weniger an den Schreibtisch und die Firma gebunden und findet zunehmend wieder im privaten Raum statt.

Das Projekt hat zum Ziel aus handlungstheoretischer und subjektorientierter Perspektive die Auswirkungen der zeitlichen und räumlichen Flexibilisierung der Erwerbsarbeit auf den Alltag hochqualifizierter Wissensarbeiter zu erfassen und zu untersuchen ob und mit welchen Strategien sie Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit neu ziehen.  


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