Department für Geographie
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Sprechzeiten

Mo, 10:00 - 11:30 Uhr
Mi, 10:00 - 11:30 Uhr und nach Vereinbarung

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Lehr - und Aufgabenbereiche



Praktikum:

Integratives Umweltmanagement (Bachelor/Lehramt)

Im Praktikum Umweltmanagement werden ausgewählte Fallbeispiele zu Fragestellungen des nachhaltigen Managements von Naturressourcen und –risiken auf regionaler und globaler Skala behandelt. Dies basiert auf Methoden der Datensammlung und -bewertung und der Anwendung geeigneter Analyseverfahren. Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsoptionen für die nachhaltige Nutzung der verfügbaren Ressourcen und das Management von Naturrisiken im Rahmen der politischen und sozioökonomischen Vorgaben.


Seminar:

Hydrologie und Wasserwirtschaft (Master)

In dieser für Studierende im Masterstudiengang ausgerichteten Lehrveranstaltung geht es um die Fundierung der im Bacherlor-Studiengang erarbeiteten Grundkenntnisse im Bereich der Hydrologie. Zudem werden Aspekte des Ressourcenmangements sowie Wasserwirtschaftlicher Fragestellung erarbeitet. Neben den Vorträgen von Studierenden zählt das Lesen und die Diskusion von Kursbegleitender Literatur einen wichtigen Bestandteil dieser Lehrveranstaltung dar.  


Übung:

Einführung in die Physische Geographie (Bachelor/Lehramt)

In der Übung werden begleitend zur Vorlesung die grundlegenden und gängigen Auswerte- und Darstellungsmethoden von Daten aus den verschiedenen Physisch-geographischen Teilbereichen vermittelt. Dabei werden unter Anleitung die Ergebnisse standardisierter Messverfahren ausgewertet und umgesetzt (z.B. Messblätter des DWD, Abflussmessungen), Diagrammen und Karten analysiert und interpretiert (Klimadiagrammen, Bodenkarten, Abflussmessungen).


Exkursionen:

Ein- und Mehrtägige Exkursionen 

z.B. Große Exkursion Norddeutschland (Prof. Dr. Rust), 3 Tagesexkursion Berchtesgaden,  3 Tagesexkursion Allgäu. 

                       


Praktikum:

Spezielle Statistik und EDV (Bachelor/Lehramt)

Das Praktikum vermittelt vorlesungsbegleitend die Fähigkeiten zur Anwendung der behandelten statistischen Beschreibungs- und Analyseverfahren von räumlichen Phänomenen. Mit Hilfe von Standard-Software werden ausgewählte geographische Fragestellungen statistisch beschrieben und analysiert. Die Ergebnisse werden kritisch diskutiert. Das Praktikum wird mit einer Projektarbeit abgeschlossen.


Praktikum:

Angewandte Physische Geographie I (Bachelor/Lehramt)

Das Praktikum ist vorlesungsbegleitend und behandelt exemplarisch die in der Vorlesung angesprochenen Verfahren und Fragestellungen. Dabei geht es um Messdatenerhebung und -verarbeitung sowie Analyse und Bewertung.


Praktikum:

Hydrologisch-Fernerkundliches Messpraktikum (Master)

Ziel dieses Praktikums ist es, Feld-Messverfahren für die Bestimmung bodenhydrologischer und vegetationskundlicher Kenn­größen kennen zu lernen und im Praktikumsgebiet anzuwenden.

Dazu gehört die Bestimmung bzw. Messung

des Bodenwassergehaltes über FD-Messtechnik und Wägung am Stechzylinder, 

der Bodentension (Wasserspannung) mit Hilfe von Tensiome­tern,

der Bodentemperatur über Temperaturfühler und IR Kamera

der ungesättigten hydraulischen Leit­fähigkeit mit dem Tensionsinfiltrometer,

der gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit über Infiltrationsversuche mit dem Guelph-Permeameter und über die Bohrlochmethode,

von Lufttemperatur und Feuchte via Aspirations-Psychrometer nach Assmann,

von Vegetationsspektren im Feld über Field_Spec3,

Messung des LAI unter Verwendung des Licor LAI2000,

von LAI und NDVI

Neben der Einführung in die jeweiligen Messmethoden, steht insbesondere die räumliche Variabilität der Größen und deren Analyse im Rahmen geostatistischer Verfahren im Vordergrund. Auch soll ein möglicher kausaler Zusammenhang zwischen den genannten  Messgrößen im Rahmen des Praktikums analysiert werden. Weiterhin soll untersucht werden, ob Sie die Ergebnisse die über berührungslose Verfahren produziert werden, mit den bodenhydrologischen und vegetations-kundlichen Messungen in Zusammenhang gebracht werden können.

 


Seminar:

Fallstudien aus der Fernerkundung (Master)

In diesem Seminar geht es darum Grundlagen aus der Fernerkundung zu vertiefen und ausgewählte Anwendungen von fernerkundlichen Verfahren zu besprechen. Dies geschieht zum einen über die Vorträge der Studierenden, zum anderen aber auch über ausgewählte Literaturstellen, die innerhalb des Seminars besprochen werden.


Seminar:

Vertiefte Klimatologie im Sommersemester 2012 (Bachelor/Lehramt)

Dieses Seminar soll einen vertieften Einblick in das Thema Klimatologie verschaffen. Das Seminar orientiert sich im Aufbau am Lehrbuch "Einführung in die Allgemeine Klimatologie" von Wolfgang Weischet. Das Buch wird in Abschnitten vorbereitend zu den Vorträgen gelesen und in Zusammenhang mir den Vorträgen diskutiert. Durch das parallele lesen des Lehrbuchs und die Vertiefung der Themen durch die Vortragenden, soll mit den Studierenden ein umfassendes Verständnis für die Klimatologie erarbeitet werden.


Vorlesung:

Vorlesung Hydrologie im Rahmen der Vorlesung Veriefte Geographie I (Bachelor und Lehramt)

In dieser Veranstaltung geht es darum den Studenten den Wasserkreislauf näher zu bringen. Dabei wird v.a. auf die Wasserbewegung im Boden, Verdunstungsprozess und deren Messung/Berechung, sowei die Abflussgenerierung eigegangen. Ein weiterer Teil der Vorlesung beschäftigt sich mit dem Management der Ressource Wasser.


Praktikum:

Bodenhydrolgisches Laborpraktikum (Master)

Dieses Prkatikum steht in enger Beziehung zum hydrologisch-fernerkundlichem Messpraktikum. Bodenproben die in diesem Praktikum erhoben wurden, werden nun im Labor genauer untersucht. So werden Verdunstungsversuche mittels Hyprop (UMS) durchgeführt um die Leitfähigkeit der Bodenproben zu ermitteln. Weiterhin wird die Korngrößenverteilung analysiert und verschiedene Versuche zur Versickerungsleistung der Böden durchgeführt.

Forschungsschwerpunkte


Modellierung des Wasserhaushalts in alpinem Gelände



Die Modellierung des Alpinen Wasserhaushalts ist ein schwieriges, aber auch reizvolles Unterfangen. Gebirgsregionen weisen extreme Gradienten der verschiedensten Landoberflächenparameter und von meteorologischen Variablen auf.  Zudem sind Gebirgsregionen in besonderem Maße vom globalen Klimawandel betroffen. Die Gletscher weichen zurück, die Vegetationsgürtel verschieben sich, die Schneedeckendauer verringert sich usw. All das hat Auswirkungen auf die betroffenen Regionen, die weit über die physisch-geographische Betrachtung hinausgehen und die viele andere Wissenschaftsbereiche betreffen und beschäftigen. 


Die Entwicklung neuer Verfahren zur Verbesserung der Performanz von hydrologischen Modellen in alpinem Gelände war über die letzten Jahre mein besonderer Forschungsschwerpunkt.


 


Mitgliedschaften


Verband der Geographen an Deutschen Hochschulen (VGDH)


American Geophysical Union (AGU)


International Association of Hydrological Sciences (IAHS)


.

Untersuchung des Wasserkreislaufs in kleinen Einzugsgebieten

Im Februar 2012 wurde das Wissenschaftliche Netzwerk INARCH (International Network for Alpine Research Catchment Hydrology) gegründet. Es umfasst derzeit die Einzugsgebiete Izas (ESP), Marmot Creek (CAN), Reynolds Creek (USA), Wolf Creek (CAN) und Zugspitze (GER). Übergeordnetes Ziel dieses Netzwerkes ist es zu übertragbareren Modellbeschreibungen alpiner Systeme zu finden. Dazu sollen koordinierte Messungen und ein vitaler Daten- und Erfahrungsaustausch beitragen. Erste gemeinsame Projekte beschäftigen sich mit dem Verhalten der Untersuchungsgebiete auf den Klimawandel. Im Zentrum steht dabei auch die Frage der Wasserversorgung in den Vorländern.  





Untersuchung der Wasserverfügbarkeit im Rahmen des Klimawandels

Forschungsprojekte

VAO - Virtuelles Alpenobservatorium

(01.01.2014 - 30.04.2017) >> mehr

Die Zugspitze – Deutschlands höchster Berg im Klimawandel
Verbesserte Modellprognosen für den Wandel auf der Zugspitze durch einen integrierten Modellansatz
(01.08.2011 - 31.07.2014) >> mehr

Statistical downscaling of ERA interim data using spatial distributed land surface characteristics and novel tools from machine learning and pattern recognition for hydrological applications (07.07.2011 - 27.07.2014) >> mehr

CAOS (01.10.2010 - 30.04.2015) >> mehr

Zug3D (01.09.2010 - 30.09.2014) >> mehr

GLOWA-Danube:
Integrative Techniken, Szenarien und Strategien zur Zukunft des Wassers im Einzugsgebiet der Oberen Donau (01.01.2001 - 31.10.2010) >> mehr

Bildungsgang


10/2008

 

Wissenschaftlicher Assitent in der Arbeitsgruppe für Hydrologie und Fernerkundung (Prof. Dr. Schulz)

10/2008

Promotion an der Fakultät für Geowissenschaften der LMU zum Thema: "Using wind fields from a high resolution atmospheric model for simulating snow dynamics in mountainous terrain"

2004 - 2008

Promotion (Drittmittel/GLOWA Danube) am Department für Geographie

1998 - 2004

Studium der Geographie an der Universität Ludwig-Maximilians-Universität

Diplom mit Auszeichnung in den Fächern Physische Geographie, Geographische Fernerkundung und Zoologie

Diplomarbeit: Parametrisierung von Bodenarten für den Einsatz im physikalisch basierten Modell WHNSIM und Sensitivitätsanalysen ausgewählter Modellparameter.

06/1997

 Abitur am 'Ludwig-Thoma-Gymnasium' in Prien am Chiemsee

Wissenschaftliche Tätigkeiten


2011

Kooperationen

Seit Anfang 2009: Zusammenarbeit mit dem UFS Schneefernerhaus:

 Forschungsstation Schneefernerhaus

Prof. Dr. Schulz und Dr. Bernhardt sind seit Anfang 2009 Partner des Forschungsverbunds Schneefernerhaus. Im Rahmen dieses Engagements sollen Fragen nach der alpinen Schneeverteilung und deren Einfluss auf die Energie- und Stofflüsse zwischen Erdoberfläche und Atmosphäre geklärt werden. Information zum Schneefernerhaus finden Sie unter folgendem Link: UFS Scheefernerhaus

Zu diesem Zwecke werden unterschiedlich komplexe Landoberflächenmodelle im Bereich des Zugspitzplatts betrieben um die Hydrologie des Platts besser verstehen zu können.

Blick vom Schneefernerhaus nach ESE/Laserscanning auf der UFS

John Pomeroy at UFSsnowpit

Hydrological lecture von Prof. Dr. John Pomeroy (University of Saskatchewan) und Dr. Nick Rutter (Northumbria University) am 21.02.2012 an der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus.

12/2010

Vorträge und wissenschaftliche Präsentationen (invited):

2010

Vortrag in der Canadian Rockies Snow and Ice Initiative 2010 Speaker Series  

 2009

Vortrag im Kolloquium des Link zu SLF Hauptseite in Davos mit dem Titel:

Spatially distributed snow modelling in a mountainous basin.

 

10/2006

Mitorganisation des Alpine*Snow*Workshop (www.alpinesnowworkshop.org)

Co-Organization of the Alpine*Snow*Workshop

The Alpine*Snow*Workshop was organized by the Department of Geography of the Faculty of Geosciences, University of Munich, in cooperation with the National Park administration Berchtesgaden (Germany). The aim of the meeting was an active exchange of ideas, experiences and visions from researches all over the world.

     Titelbild Forschungsbericht 53 "Proceedings Alpine Snow Workshop"

 

05/2004 - 10/2008

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department für Geographie der LMU München. Mitarbeit am vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten integrativen Forschungsprojekt "GLOWA-Danube: Integrative Techniken, Szenarien und Strategien für die Zukunft des Wassers im Einzugsgebiet der Oberen Donau". Im Zuge dieses Projekts war ich v.a. mit der Beschreibung der Alpinen Schneedecke und mit dem Einfluss der räumlichen Schneedeckenhetrogenität auf die Energie- und Feuchteflüsse zwischen Eroberfläche und Atmosphäre beschädtigt. Zwei Veröffentlichungen zu diesem Thema die kostenfrei zu erhalten sind finden Sie unter folgenden Links: Paper1: Snow sublimation    und   Paper2: Snow redistribution.

Scientific Staff member at the Department of Geography of the Ludwig-Maximilians-University. Collaborator of the GLOWA Danube project (Integrative Techniques, Scenarios and Strategies for the Future of Water in the Upper Danube Basin. Funded by the Federal Ministry of Education and Research (bmb+f)).  

   

 


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