Lehr- und Forschungseinheit für Wirtschaftsgeographie
Lehr- und Forschungseinheit für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung
Schwerpunkt in Forschung und Lehre sind die Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Geographie. Anhand vielfältiger theoretischer Ansätze und Modelle sowie eines breiten Methodenspektrums werden regionalökonomische Strukturen und Prozesse erfasst und interpretiert. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf anwendungs- und zukunftsorientierte Fragen gelegt. Dies findet seinen Niederschlag auch darin, dass Forschung und Lehre eng miteinander verzahnt sind und Lehrveranstaltungen für „Fortgeschrittene“, wenn möglich, in Forschungsprojekte integriert werden. Forschungsprojekte werden häufig in Kooperation mit Unternehmen aus der Praxis durchgeführt.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Tourismuswirtschaft. Ausgehend von der Analyse einzelner Marktsegmente des Tourismus und/oder touristischer Destinationen (z.B. Status-quo- oder Stärken-Schwächen-Analysen) werden stets zukunftsorientierte Strategien für die Ausrichtung und Gestaltung der touristischen Produkte entwickelt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beschäftigung mit dem Gründungsprozess neuer Unternehmen (Entrepreneurship). In diesem interdisziplinären Forschungs- und Lehrfeld werden insbesondere Fragen der Standortwahl, des regionalen Gründungsumfeldes und der räumlichen Gründungseffekte behandelt.
Sowohl im Rahmen der Lehre als auch in der Forschung spielt der Methodeneinsatz eine wesentliche Rolle. Hierbei kommen vor allem empirische Erhebungsmethoden, die statistische Datenverarbeitung, die Computerkartographie, Geographische Informationssysteme (GIS) und Simulationsrechnungen zum Einsatz.
Regionale Forschungs- und Lehrgebiete sind neben Deutschland Frankreich inkl. Überseegebiete (z.B. La Reunion, Guadeloupe) und Kanada.

